Evangelisch-Lutherische St. Trinitatisgemeinde Leipzig

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Unsere Gemeindegeschichte

2. Gebet um eine Gemeinde


Zwei Frauen sind für die Anfänge der St. Trinitatisgemeinde in Leipzig zu nennen. Nur unter großen Schwierigkeiten können sie Anfang 1894 die damalige Staats- und Landeskirche verlassen. Vor dem zuständigen Pfarrer der evangelisch-lutherischen (ev.-luth.) Landeskirche Trauzschel verteidigen sie ihren Schritt in die Separation (Trennung) mit folgenden Worten: „In der Ev.-Luth. Freikirche wird anders gepredigt als in der Landeskirche!” Sie verweisen dabei auf deren Schrift- und Bekenntnistreue, der sie sich verpflichtet wissen. Daraufhin erhalten sie ihre kirchliche Austrittserklärung. Am nächsten Tag wird diese vom Kirchenamt für ungültig erklärt. Die beiden Frauen Schwabe und Seifert müssen nun bei Pfarrer Hölscher vorstellig werden. Den Vorwurf von Pfarrer Trauzschel, dass sie zu einer Sekte gehen, weisen sie erneut zurück. „Das wisse er, er kenne die Prinzipien der Freikirche. Noch müsse er aber an seiner Stelle ausharren!” Er gibt sie frei für den Übertritt in die Ev.-Luth. Freikirche. Wie aber haben sie nähere Verbindung zu dieser aufgenommen? Bereits ein Jahrzehnt lang besuchen sie Gottesdienste der Ev.-Luth. Freikirche und nehmen Verbindungen innerhalb dieser Kirche auf. Täglich bitten sie Gott um eine Gemeinde in Leipzig. In der Pleißenburg (jetzt Neues Rathaus) zu Leipzig sind auch Soldaten der Ev.-Luth. Freikirche kaserniert. Sie werden von Pastoren dieser Kirche seelsorgerlich mit Gottesdiensten betreut. In der Uniformbügelei der beiden Frauen eröffnen sie ihre Herzensangelegenheit: ihr christliches Bekenntnis. Sie beklagen dabei, keinen Raum für Gottesdienste bekommen zu können. Bald finden diese jedoch bei den beiden Frauen in deren Geschäftsräumen statt.

Unablässig bitten sie Gott um eine Gemeinde in Leipzig.


1. Echtheit der Kirche 3. Gemeindeleben