Evangelisch-Lutherische St. Trinitatisgemeinde Leipzig

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Blickpunkt 2017 - 500 Jahre Reformation - www.blickpunkt-2017.de

Kraft zum Glauben

Hier werden Stellungnahmen zu verschiedenen Themen aus dem Blickwinkel der evangelisch-lutherischen Kirche angeboten. Da die Bezeichnung „evangelisch-lutherisch” heutzutage verschieden verstanden wird, muß deutlich gemacht werden, wie wir diese Bezeichnung meinen.

„Evangelisch-lutherisch” ist für uns eine strenge und klare Konfessionsbezeichnung, sie bezeichnet für uns den Lehrkonsens des Konkordienbuches von 1580. Dies ist die Sammlung der lutherischen Bekenntnisse, angefangen von den altkirchlichen Bekenntnissen, dem „Catalogus testimoniorum”, dem Verzeichnis der Konzils- und Väterzitate der gesamten rechtgläubigen Kirche aller Zeiten, das Grundbekenntnis der lutherischen Kirche, das ungeänderte Augsburgische Bekenntnis von 1530, dem Reichstag vorgelegt, ist keine Gründungsurkunde unserer Kirche, sondern der Versuch, die Einheit der abendländischen Kirche festzuhalten - allerdings unter dem Kriterium der Schriftgemäßheit. Daß die Einheit der Kirche im Westen zerbrochen ist, ist eine erlittene, aber keine freudige Tatsache. Oberste Norm der Kirche ist die Heilige Schrift, die Bibel. Alle anderen Normen sind von ihr abgeleitet. Ich bin der Überzeugung, daß Martin Luther sicherlich einer der bedeutendsten Lehrer der Christenheit ist. Aber nicht alles, was er gelehrt oder gesagt hat, ist zur Lehre der lutherischen Kirche erhoben.

Wir können niemand als „lutherisch” anerkennen, der nicht nach dem Konkordienbuch lehrt. Es ist uns unmöglich, neben den lutherischen Bekenntnissen, andere widersprechende Bekenntnisse in Kirche, Unterricht, Seelsorge und Gottesdienst gelten zu lassen. „Evangelisch-lutherisch” steht im Gegenüber zu römisch-katholisch, aber auch klar gegenüber evangelisch-reformiert (die Kirchen in der Tradition Calvins und Zwinglis haben sich nie auf eine für alle ihre Kirchen verbindliche Konfession festgelegt) oder evangelisch-uniert; es ist für uns auch nicht unter den Hut „evangelisch” zu bringen, das für uns überhaupt keine Position erkennen läßt, ob man hier nun lutherischen, calvinischen oder irgendwelchen anderen, oftmals gar nicht ausgewiesenen, Quellen folgt. Das Beharren auf dem „lutherisch” ist für uns auch ein Anliegen deshalb, die Trennungen innerhalb der Christenheit nicht noch weiter ausufern zu lassen. Man mag es bedauern, daß eine Konfession sich nach einem Menschen nennt. Geschichtlich ist es nun so geworden, die Bezeichnung steht für eine klare biblische Lehrmeinung. Es hat sich gezeigt, daß das Streichen des „lutherisch” andernorts eben nicht zur klareren Aussagen führte, die die Heilige Schrift mehr zur Geltung brachte als vorher.

Die Beiträge auf unseren Seiten sind also nicht als Diskussionsbeiträge eines Privatmenschen aufzufassen, sondern sie verstehen sich als Versuch, die lutherische Konfession deutlich zur Sprache zu bringen.

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